Marmorata-Spinner von Leser

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Marmorata-Spinner von Max Leser
In einem Katalog von Müller & Fliege aus der Zeit kurz nach 1933 finden sich die Marmorata-Spinner von Leser in der schlanken und ovalen Form.

Zu den schönsten deutschen Ködern zählen die Marmorata-Spinner von Max Leser aus Regensburg.

Mit ihrem schwarz-silbernen Dekor sollen sie eine kleine Aalquappe („Aalraupe“) oder doch eher eine Mühlkoppe nachahmen. Beide Fischarten bilden in vielen Voralpenflüssen eine wichtige Nahrung für Großsalmoniden.

Im Katalog von Müller & Fliege (Coburg) wird dieser Köder in den 1930er Jahren angepriesen: „Versilbert und schwarzbraun marmoriert, sodaß täuschend das Aussehen der Aalraupe nachgeahmt wird.“ Es gab eine längliche, knochenförmige Variante in 5,5, 7 und 9 Zentimetern und eine ovale Ausführung (hier im Bild) in 6 Zentimetern. Chrakteristisch ist auch das kreisrunde Bleigewicht (rot angemalt) am unteren Ende des Blinkers, das dem Köder einen taumelnden Lauf verleiht.

Charakteristisch für alle Leser-Köder: Der Drilling sitzt entweder an einem zusammengelöteten Ring aus ungewöhnlich dickem Draht oder an einem für Leser typischen Wirbel, also kein Sprengring. Die Ösen der von Leser verwendeten Wirbel sind ungewöhnlich groß und aus flachem Draht, was sonst nicht oft vorkommt.

Der Rero-Blinker von Leser…

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