Eureka-Rolle von Stork

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Stork Messingrolle

„Eureka!“ riefen die Erfinder im alten Griechenland, wenn sie eine Lösung für ein schwieriges Problem gefunden hatten. „Ich hab’s gefunden!“ wird sich auch der Münchner Angelgerätefabrikant Heinrich Stork gedacht haben, als er am Ende des 19. Jahrhunderts auf eine besondere Idee gekommen war.

Bei seiner Eureka-Haspel fertigte er beide Seitenwände samt Fuß der kleinen Messingrolle aus einem Stück und meldete diese Erfindung zum Patent an. Das sparte Zeit in der Montage, sorgte aber auch dafür, dass selbst nach Jahrzehnten intensiven Angelns Fuß und Seitenplatten der Rolle nicht locker werden konnten.

Die Eureka ist besonders einfach zu erkennen. Zum Ersten durch ihre typische Bauweise, dann durch die konzentrischen Ringe auf denn Seitenplatten. Die Kurbel ist durch gezielte Hammerschläge einfach nur angenietet. Zudem prangt der Schriftzug „PATENT“ unter dem Fuß.

Wer hat weitere Infos zur Stork-Rolle? thomas.kalweit@paulparey.de

Aus dem Stork-Katalog von 1898.
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