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Unbekannte Achsrolle

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Massive Aluspule mit zwei ungewöhnlichen eiförmigen Griffkkäufen.

Peter Taudor schickt uns Fotos von einer noch nicht identifizierten Alu-Rolle, die er in einem Konvolut mit anderen Rollen und Ködern erworben hat.

Die Rolle stammt offensichtlich aus den 1950er oder frühen 60er Jahren. Sie besitzt wunderschöne und sehr ungewöhnliche eiförmige Griffknäufe aus gedrehtem Aluminium. Sie läuft butterweich, ist sehr robust und super verarbeitet.

Peter schrieb uns per Mail: „Hallo Thomas, ich sende dir mal Fotos von meiner Neuerwerbung zu, die Sachen waren in einem Konvolut (die AS-Rolle weswegen ich das Konvolut gekauft hatte, ist nicht Abgebildet). Vielleicht kennt ja ein anderer Sammler etwas über die Rolle oder auch über die Heintzblinker. Beste Grüße Zanderpit“

Zu den Blinkern: Der Heintz mit der Dr. Heintz-Unterschrift scheint mir aus der Werkstatt von Hildebrand-Wieland zu sein. Der andere Köder ist mit Jonen, Jones oder so ähnlich gemarkt, ich habe auch so ein Exemplar in der Sammlung, konnte den Hersteller aber bisher nicht in Erfahrung bringen. Möglicherweise handelt es sich um eine Kopie aus dem Ausland. Beste Grüße Thomas

Weiterführende Infos bitte an thomas.kalweit@paulparey.de

Die Rückwand wurde in Großserie aus Blech ausgestanzt. Der ebenfalls gestanzte Fuß wurde zur Materialersparnis angesetzt. Der Klickerschieber erinnert an keinen bekannten Hersteller.
Leider leicht unscharf: Die Rolle angelehnt an eine weitere unbekannte Rolle aus dem Konvolut. Schön sind die eiförmigen Aluknäufe zu sehen.
Mit im Konvolut: Zwei Heintzblinker. Der untere scheint von Hildebrand-Wieland zu sein, der kupferne ist mit Jonen, Jones oder so ähnlich gemarkt.
Die beiden Punzen in der Nahansicht.
Zum Vergleich: Ein weiterer Heintz mit der seltsamen "Jonen"-Marke. Der Zusatz "versilbert" zeigt, dass diese Köder auf jeden Fall aus dem deutschsprachigen Raum stammen.
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