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Der schwarze Haug

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Schwarzer Haug-Spinner aus Messing.

Markus Schober schickte uns Fotos von einem Haug-Spinner, der in vielerlei Hinsicht besonders ist.

Ungewöhnlich sind das schwarz lackierte Messing, die ungewöhnliche Hakenmontage, der Nadelwirbel am Kopf des Köders und auch die längsseitige Biegung. Normalerweise sind nur die Flügel leicht geschränkt.

Den Haug-Spinner kennen wir in der Regel nur mit Sprengring-Montage, auch wenn es sich um einen der ältesten gewerblichen Kunstköder aus deutscher Produktion handelt. Diese Montage hier erinnert eher an einen Heintz-Blinker, vielleicht steckt einer seiner Produzenten (z.B. Hildebrand/Wieland) dahinter.

Infos, Fragen und Anregungen bitte an thomas.kalweit@paulparey.de

Der untere Drilling wurde noch aus drei Einzelhaken gelötet und sitzt mit einer Verlängerung in einem Nadelwirbel, wie bei einem Heintzblinker.
Zum Vergleich: Drillingsmontage bei einem originalen Heintzblinker.
Am Kopf des Köders sitzt ein Nadelwirbel.
Anzeige des Haug-Spinners von 1902, auch hier mit Ring-Montage.
DAM verwendete die identische Abbildung noch im Katalog von 1920. Das Patent von 1897 hätte eigentlich schon 1917 abgelaufen sein müssen.
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