Thüringen: Die Bleiloch-Talsperre

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Thüringen: Die Bleiloch-Talsperre

Wo die Räuber hausen

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  • Wer in diesem Thüringer Stausee angelt, legt bestimmt ein paar schöne Flossenträger auf die Schuppen. Und vielleicht ist sogar ein Hecht von 1,20 Metern dabei… Von Mathias Fuhrmann

  • Wo einst Dörfer und Gehöfte standen, befindet sich heute die wasserreichste Talsperre Deutschlands: die Bleiloch-Talsperre. Sie hat eine Größe von 920 Hektar und fasst 215 Millionen Kubikmeter Wasser. Der Fischbestand ist ausgezeichnet, und alljährlich werden zahlreiche kapitale Fänge gemeldet.

    Besonders beliebt ist der verkehrsgünstig gelegene See bei Raubfischanglern. Hechte, Zander und Barsche gibt es in enormen Mengen und zum Teil gewaltigen Größen. Grund genug für mich, das Ausnahmegewässer wieder einmal aufzusuchen.

    2001 war ich zum ersten Mal vor Ort, angelte damals mit Marko Topitsch und seinen Freunden vom Ufer aus mit der Spinnrute. Inzwischen hat sich Marko ein Boot zugelegt und zahlreiche kapitale Hechte und Zander überlistet. Klar, dass ich nicht lange zögerte, als er mich zu einem erneuten Besuch einlud.

    So fuhr ich Mitte September froh gelaunt nach Thüringen. Leider jedoch war das Wetter alles andere als optimal. Die Temperaturen fielen, und es regnete. Trotzdem freute ich mich auf die
    bevorstehenden Angeltage an diesem fantastischen Gewässer.

    In Saalburg ließen wir das Boot zu Wasser. Ausgestattet mit einem Viertakter-Hauptmotor sowie einem Elektromotor, stachen wir in See. Hauptzielfisch sollte der Zander sein, aber auch gegen einen guten Barsch oder Hecht hätten wir natürlich nichts einzuwenden gehabt.

    Da Marko und ich leidenschaftliche Kunstköderangler sind, hatten wir jede Menge Auswahl dabei. Marko montierte einen zwölf Zentimeter langen, klassischen Relax Kopyto, ich dagegen wollte es mit dem Wedge Tail probieren.

    Gleich an der Trailerebene fabrizierten wir die ersten Würfe. Leider jedoch ohne Erfolg. Dann fuhren wir weiter in Richtung Zoppoten. Wir befischten sowohl Buchten, Plateaus als auch Felsnasen an Steilkanten, erhielten jedoch keinen Biss. Schließlich konnte Marko dann doch einen halbstarken Hecht überlisten.

    So ein Mist! Der Wind wehte kühl und kräftig, und die Regenschauer nahmen zu. Dennoch: In Höhe Luchsloch hakten wir in 15 Metern Tiefe die ersten Zander, von denen wir alle landen konnten. „Na bitte. Es geht doch!“ Als die Beißzeit zu Ende war, drehten wir um und fuhren zurück in Richtung unseres Ausgangsortes. Am Eingang der Triebigsbucht erwischte Marko noch einen schönen Barsch.

     

    Stolz präsentiert Marko Topitsch einen seiner kapitalen Bleiloch-Talsperren-Zander.

    Nachdem wir uns im Strandcafe gestärkt hatten, fragte ich Marko nach den Besonderheiten der Fischwaid in der Bleiloch-Talsperre. Ich hoffe, ich kriege noch alles zusammen: Bootsangler sind eindeutig im Vorteil, denn viele Uferabschnitte lassen sich nur schwer erreichen. Außerdem hat man beim Fischen vom Boot aus wesentlich weniger Hänger als vom Ufer aus. Leider sind moderne Angelmethoden, wie Vertikalangeln, Backtrolling, Driftfischen und Schleppen verboten. Echolote dürfen ebenfalls nicht eingesetzt werden.

    2006 ist der Wasserstand an der Staumauer wegen Reparaturarbeiten stark abgesenkt worden. Dadurch kam einiges durcheinander. Generell allerdings gibt es einige Regeln, an denen man sich orientieren kann. Wer das Relief über Wasser intensiv studiert, kann jede Menge Schlüsse über die Welt unter Wasser ziehen. Weil die Kanten teilweise extrem steil abfallen, ist es nicht ungewöhnlich, dass es bereits zehn Meter vom Ufer entfernt 15 Meter tief ist. Wenn Bleiloch-Talsperrenangler von „Fischen im Flachen“ reden, können damit durchaus Wassertiefen von fünf bis sieben Metern gemeint sein.

    Barsche, wie dieser 40er, gehören zu den begehrtesten Fischen in der Bleiloch-Talsperre.

    Generell sollte man in allen Jahreszeiten variabel fischen. Wenn man im Flachen fängt, heißt das jedoch noch lange nicht, dass man in größeren Tiefen keine Fische überlistet. Barsche zum Beispiel: Meist stehen die halbstarken Exemplare in mehr oder weniger großen Schwärmen im flachen Wasser. Die kapitalen Brocken dagegen halten sich fast das ganze Jahr über in fünf bis 15 Metern Wassertiefe auf.

    Die Hechte haben unterschiedliche Verhaltensmuster. Die kleinen und mittleren Exemplare stehen mit Vorliebe an der Scharkante, teilweise auch in unmittelbarer Nähe des Ufers. Besonders fängige Stellen befinden sich daher in der Nähe von Felsnasen sowie an den Eingängen zu Buchten.

    Oftmals ziehen die Fische auch die Kanten entlang. Wenn es nicht gleich beißt, kann es sich durchaus lohnen, etwas länger zu warten. Kurz nach der Laichzeit der Hechte sind auch
    Plateaus und die Buchten selbst absolute Top-Adressen. Ist der Untergrund zudem sandig bis kiesig, und befindet sich in unmittelbarer Nähe tiefes Wasser, braucht man oft nicht lange auf den ersten Biss zu warten. Beste Köder: Jerkbaits, Spinner, Wobbler und leichte Gummis.

    Zu dieser Zeit bestehen die besten Aussichten, einen kapitalen Brocken zu erwischen. Hechte in Längen von mehr als 120 Zentimetern sind möglich, selbst Fische von über 130 Zentimetern wurden bereits gefangen: Hechte, die sich ansonsten vorwiegend im Freiwasser aufhalten und dort aufgrund der Angel-Beschränkungen nur schwer zu überlisten sind. Einzig mit toten Köderfischen, die man mit der Treib-Pose präsentiert, kommt man an die Räuber heran. Allerdings behindert der zum Teil rege Bootsbetrieb im Sommer dieses Unterfangen.

    Zu den Zandern: Zwar stehen sie im Frühjahr zumeist im Flachen, verlassen diese Bereiche jedoch an hellen Tagen. Deshalb sollte man seinen Angelplatz der Witterung entsprechend wählen. In den Dämmerungsphasen und nachts kommen die Stachelritter – selbst im Hochsommer – ins Flache, um den Kleinfischen nachzustellen. Dann lohnt auch ein Versuch mit Oberflächen-Wobblern. Im Herbst ziehen sie in tiefere Bereiche, so dass die besten Fangaussichten in Tiefen von acht bis zwölf Metern bestehen.

    Im Winter findet man sie auch schon mal in 20 Metern Tiefe. Wenn an solchen Stellen kleine Fische beißen, sollte der Platz jedoch gewechselt werden, denn die Räuber überleben den Druckunterschied, selbst bei vorsichtigem Drill, häufig nicht. Allgemein gilt der Bereich von Saalburg in Richtung Einlauf als besonders gute Zanderstelle. Dort ist das Wasser deutlich trüber als in anderen Bereichen der Bleiloch-Talsperre.

    Der Bestand an kleinen bis mittleren Exemplaren ist sehr gut, und man geht nur selten ohne Beute nach Hause. Fische in Längen von 60 bis 70 Zentimetern sind für erfahrene Zanderangler an der Tagesordnung. Mit Glück lassen sich sogar Fische von mehr als 90 Zentimetern überlisten.

    Die gängigsten Zanderköder sind acht bis 15 Zentimeter lange Gummifische. Was die Farben betrifft, schwören einige Petrijünger auf gedeckte Farben wie Braun und Schwarz-Perlmutt, andere bevorzugen Orange. Während der Algenblüte im Spätsommer scheinen Grüntöne sowie Feuergelb-Schwarz unschlagbar. Im Winter dagegen ist Reinweiß-Blau oder Blau-Perlmutt zu empfehlen. All diese und viele andere Köder mehr erhalten Sie im Angelgeräte-Fachgeschäft von Jana Wunderlich in Saalburg. Auf Wunsch können Sie dort
    außerdem einen Guide buchen und sich die aktuell besten Fangplätze zeigen lassen.

    Zurück zu meinem Törn: Am nächsten Morgen trafen Marko und ich uns mit Thomas Roth vom Thüringer Landesangelfischereiverband (TLAV), der 2007 die Bewirtschaftung der Saalekaskade übernommen hat. Inzwischen hat es einige Änderungen bei den Schonzeiten gegeben, und die Besatzmaßnahmen sollen aufgestockt werden. Vorgestreckte Hechte, Aale, Zander, Karpfen sowie Schleien sollen verstärkt ausgesetzt werden. Außerdem wird großer Wert darauf gelegt, den Wasserstand nicht zu sehr schwanken zu lassen, um die Laichplätze zu erhalten.

    Der Fisch- und Fischartenbestand in der Bleiloch-Talsperrre ist wirklich ausgezeichnet, aber die meisten einheimischen Angler sind auf Barsche aus. Diese fängt man am besten im Herbst, aber auch im Mai. Die bevorzugten Köder von Thomas auf diese Spezies sind kleine Fischchen, zum Beispiel Lauben, denen er mit der Stippe oder Flugangel nachstellt.

    Kaum zu glauben: Beide Fotos zeigen dieselbe Angelstelle. Links bei Niedrigwasser, rechts bei Normalstau.

    Die beste Zeit für den Fang von Aalen sind die Monate von März bis Mai. Danach wird die Fischwaid merklich schlechter. Zwar sind die Fänge rückläufig, aber aufgrund der Besatzmaßnahmen kann man durchaus noch gute Beute machen. Die Erfolg versprechendsten Bereiche sind die Stellen an flachen Zuläufen sowie in der Nähe des alten Flussbetts. Wer gern mit der Fliegenrute fischt, kann das ebenfalls tun, Forellen sind jedoch eher selten.

    Aber nicht nur Raubfisch- sondern auch Friedfischangler kommen voll auf ihre Kosten. Mit Match-, Feeder- und Kopfruten lassen sich in den Buchten und auf den Plateaus, wie zum Beispiel der Klosterplatte, richtig gute Fänge erzielen. Eine Herausforderung allerdings sind die Döbel, die ebenfalls vorkommen.

    Relativ wenig praktiziert, aber besonders interessant ist die Fischwaid auf Karpfen, denn in der Bleiloch-Talsperre gibt es außergewöhnlich viele kapitale. Diese Fische zu überlisten ist jedoch nicht einfach. Wer einen Futterplatz anlegt, sollte auf Partikel weitgehend verzichten, denn die Brassen sind verdammt schnell. Als gute Angelplätze empfiehlt Thomas Roth den Bereich vorm alten Bootshaus in Saaldorf, den hinteren Teil der Triebigsbucht, die Buchten bei Zoppoten sowie in Lemnitzhammer Richtung Harrau und den Einlauf der Wetterabucht.

    Nachmittags fuhren wir mit dem Wagen ins Emotin Fishing Center nach Schleiz. Dort hat man sich auf das Karpfenangeln in der Region spezialisiert, und Oliver Cramer sparte nicht mit Informationen. Aufgrund des relativ geringen Besatzes mit Karpfen hat sich die Stückzahl der gefangenen Fische in den vergangenen Jahren stark verringert. Der Altbestand jedoch besteht aus kapitalen Fischen mit Gewichten bis 45 Pfund. Im Rahmen der neuen Besatzpo-litik allerdings gelangen nunmehr verstärkt kleine Karpfen in das Gewässer.

    Als beste Wassertiefe für den Fang der Moosrücken gibt Oliver sechs bis elf Meter an. Top-Plätze nennt der Spezialist die Plateaus zwischen Zoppoten bis zum Einlauf, insbesondere das Silberknie sowie die Bereiche bei Remptendorf und dem Hopfgarten. Auch die Ausläufe der Buchten, zum Beispiel der Wetterabucht, lohnen immer einen Versuch.

    Die Boiliemixe sind abhängig von den Jahreszeiten und den Wassertemperaturen. Im Sommer gehen am besten Leber-, im Frühjahr Fruchtmixe. Ein Geheimtipp sind Erdnüsse. Die Karpfen sind richtig heiß darauf und bleiben lange am Futterplatz. Im Frühjahr ist auch der Tauwurm ein guter Köder. Mit etwas Glück beißt darauf ebenfalls eine der selten gewordenen Schleien.

    Besonders spannend ist das Pirschangeln mit Schwimmbrot an den Steilwänden. Schuppenkarpfen in Gewichten von 18 bis 20 Pfund sind keine Seltenheit. Der größte gemeldete Fisch wog 45 Pfund. Im Frühjahr setzt Oliver auf zwei bis drei 10er Boilies am Haar, im Herbst ist es dann eine einzige 30-Millimeter-Kugel. Auf Wunsch bietet das Team von Emotin Fishing Guiding auf vorgefütterten Plätzen an.

    Für Marko und mich wurde die Zeit langsam knapp, und so fuhren wir nur noch für ein paar Stunden auf die Bleiloch-Talsperre hi-naus. Leider meinte es das Wetter wieder nicht gut
    mit uns. Ein paar Barsche erbarmten sich aber dennoch. Immerhin.

    Kaum war ich wieder zu Hause angekommen, rief Marko an und berichtete, dass er soeben mehrere 80er Zander und Hechte gefangen hätte … Ja. So ist das mit dem Angeln. Mal fängt man, und mal ist man zur falschen Zeit vor Ort.

    Gewässer-Check: Bleiloch-Talsperre

     

    Informationen: Angelshop Saalburg, Markt 41, 07929 Saalburg, Tel. 036647/29953, Internet: www.angelshop-saalburg.de; Posselt‘s Angelhütte, Preßwitzer Str. 18, 07338 Hohenwarthe, Tel. 036733/22304, Internet: www.angelhuette.de. Anlaufstelle für Karpfenangler: Emotion Fishing Center, Julius-Alberti-Str. 1-3 in Schleiz, Tel. 03663/424970, Internet: www.east-carp.de

     

    Lizenzen: Bewirtschaftet wird die Saalekaskade, und somit auch die Bleiloch-Talsperre, durch den Thüringer Landesangelfischereiverband (TLAV), Moritzstr. 14, 99084 Erfurt, Tel. 0361/6464233, Internet: www.tlav.de. Lizenzen sind ebenfalls über das Internet zu bekommen: www.angelkartenverkauf-tlav.de. Weitere Ausgabestellen: Touristikinformation in Saalburg bei Wasser Hahn, Markt 47-48, 07929 Saalburg, Tel. 036647/22246, Internet: www.wasser-hahn.com; Bootsverleih Trost (siehe „Bootsverleih“); Angelshop Saalburg (siehe „Informationen“) und Tankstelle am Autohaus Süßenguth, Schleizer Str. 1, 07929 Saalburg, Tel. 036647/22063.

     

    Preise: Tageskarte 12 Euro, für VDSF- und DAV-Mitglieder 8,50 Euro, Zweitageskarte 22 Euro, für organisierte Angler 15 Euro, Wochenkarte 42 Euro, für 0rganisierte 28 Euro, Jahreskarte 198 Euro, für organisierte Angler 85 Euro. Mit den Lizenzen darf in der gesamten Saalekaskade mit 2.000 Hektar Wasserfläche gefischt werden.

     

    Mindestmaße/Schonzeiten: Hecht 50 /15.2.-30.4., Zander 50/15.2.-31.5., Bach- und Regenbogenforelle 28/1.2.-31.3., Aal 45/-, Wels 60/-, Karpfen 40/-, Schleie 28/-, Rotfeder 15/-, Amur 60/-.

     

    Bestimmungen: Schirme sind erlaubt, Zelte nicht. Köderfische oder Fischfetzen dürfen nur aus dem jeweiligen Gewässer stammen. Raubfischangeln ist generell vom 15.2.-30.4. untersagt. Es darf nur vom fest verankerten Boot aus gefischt werden. Bootsangeln mit Motoren über 5 PS ist nur nach Anmeldung gestattet. Jahreszulassungen bekommt man beim Landratsamt Saale Orla Kreis in Schleiz. Tages- und Wochengenehmigungen sind zum Beispiel im Strandcafe, Zeltplatz 2, 07929 Saalburg sowie bei Wasser Hahn, Markt 47-48, 07929 Saalburg erhältlich. Tel. 036647/22246, Internet: www.wasser-hahn.com. Außer auf gekennzeichneten Strecken darf nicht schneller als zwölf Kilometer pro Stunde gefahren werden. Weiterhin ist ein Mindestabstand von 50 Metern zum Ufer einzuhalten. Die Nutzung eines Echolotes während des Angelns ist laut Thüringischem Fischereigesetz nicht erlaubt. Verbrennungsmotoren dürfen nur in der Zeit von neun bis zwölf und von 15 bis 19 Uhr eingesetzt werden. E-Motoren sind erlaubt. Vom 1. November bis zum 1. April ist es generell verboten, Verbrennungsmotoren zu benutzen.

     

    Bootsverleih: Bootsverleih Trost in Kloster, Tel. 036647/22377; Strandcafe Saalburg, Tel. 036647/22292; Bootsverleih Grafe in Harra, Tel. 036642/29292; Saale Bootstouristik, Tel. 0170/8651457; Rank Saaletouristik in Saalburg, Tel. 0151/15382435.

     

    Slipmöglichkeiten: In Saalburg am Strandcafe, Bungalowsiedlung Zoppoten, in Kloster am Bootsverleih Trost, am Zeltplatz Saalburg an der Wasserwacht, in Saaldorf an der Brücke am rechten Ufer sowie am Lemnitzhammer.

     

    Guiding: Raubfischanglern, die ihr Glück in der Bleiloch-Talsperre versuchen möchten, bietet der Angelshop Saalburg ein kostengünstiges Guiding an (siehe „Informationen“). Für Karpfenangler hält das Emotion Fishing Center vorgefütterte Plätze bereit (siehe „Informationen“).

    Unterkünfte: Touristeninformation Saalburg, Markt 73, 07929 Saalburg, Tel. 036647/29080, Internet: www.saalburg-ebersdorf.de

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