Stahlvorfach „fast“ohne Klemmhülsen

1727
Das fertige Vorfach: Der Auftriebskörper kann auf dem Stahlvorfach verschoben werden, so steht der Köfi am Grund entweder auf dem Kopf oder wahlweise auf der Schwanzflosse. Mit größerem Foam poppt der Köfi sogar komplett auf und treibt einige Zentimeter über Grund.
Das fertige Vorfach: Der Auftriebskörper kann auf dem Stahlvorfach verschoben werden, so steht der Köfi am Grund entweder auf dem Kopf oder wahlweise auf der Schwanzflosse. Mit größerem Foam poppt der Köfi sogar komplett auf und treibt einige Zentimeter über Grund.
An Baumaterialien werden benötigt: Wire Blades (scharfe Stahl-Schere), Klemmhülsenzange, Stahlvorfach (nicht zu dünn, gerne kräftiges, nylonummanteltes Material), Hartschaum-Auftriebskörper, weicher Silikonschlauch, eventuell Wirbel.
An Baumaterialien werden benötigt: Wire Blades (scharfe Stahl-Schere), Klemmhülsenzange, Stahlvorfach (nicht zu dünn, gerne kräftiges, nylonummanteltes Material), Hartschaum-Auftriebskörper, weicher Silikonschlauch, eventuell Wirbel.
Wir schneiden ca. 70 cm Stahl von der Spule ab. Der untere Drilling wird mit einem klassischen Plättchenhaken-Knoten befestigt. Dazu zunächst eine Schlaufe auf den Drillingsschenkel legen.
Wir schneiden ca. 70 cm Stahl von der Spule ab. Der untere Drilling wird mit einem klassischen Plättchenhaken-Knoten befestigt. Dazu zunächst eine Schlaufe auf den Drillingsschenkel legen.
Danach das lange Ende vier bis fünf Mal durchziehen und schlussendlich durch das Öhr führen.
Danach das lange Ende vier bis fünf Mal durchziehen und schlussendlich durch das Öhr führen.
Im nächsten Arbeitsschritt wird ein halber Zentimeter weicher Silikonschlauch als Stopper für den Auftriebskörper auf das Stahlvorfach gezogen.
Im nächsten Arbeitsschritt wird ein halber Zentimeter weicher Silikonschlauch als Stopper für den Auftriebskörper auf das Stahlvorfach gezogen.
Dazu den Stahl zwei Mal durch das Schlauchstückchen führen und alles stramm ziehen. Zum leichten Verschieben am besten mit Speichel anfeuchten. Danach folgen der Auftriebskörper und wieder ein Stopper.
Dazu den Stahl zwei Mal durch das Schlauchstückchen führen und alles stramm ziehen. Zum leichten Verschieben am besten mit Speichel anfeuchten. Danach folgen der Auftriebskörper und wieder ein Stopper.
Den oberen Drilling montieren wir genau wie den unteren (siehe Arbeitsschritte beim ersten Drilling).
Den oberen Drilling montieren wir genau wie den unteren (siehe Arbeitsschritte beim ersten Drilling).
Achtung - so nicht! In alten Angelbüchern wird der obere Haken oft so montiert, dass der Stahl zwischen den Schenkeln der Drillinge hindurch geführt wird. Hier ist der Schlitz oft so eng, dass er bei starkem Zug wie ein Seitenschneider wirkt. Fischverluste sind die Folge!
Achtung - so nicht! In alten Angelbüchern wird der obere Haken oft so montiert, dass der Stahl zwischen den Schenkeln der Drillinge hindurch geführt wird. Hier ist der Schlitz oft so eng, dass er bei starkem Zug wie ein Seitenschneider wirkt. Fischverluste sind die Folge!
Die Platzierung des oberen Hakens wird bestimmt durch die Köderfischgröße.
Die Platzierung des oberen Hakens wird bestimmt durch die Köderfischgröße.
Um das Vorfach in den Karabiner einhängen zu können, benötigen wir noch eine Schlaufe. Diese lässt sich leider nur mit einer Klemmhülse herstellen. Leichter Druck mit der Klemmhülsenzange macht die Sache perfekt. Wer will, kann vor dem Zusammenquetschen noch ein Tönnchen in die Schlaufe einfädeln. Ist aber nicht unbedingt nötig.
Um das Vorfach in den Karabiner einhängen zu können, benötigen wir noch eine Schlaufe. Diese lässt sich leider nur mit einer Klemmhülse herstellen. Leichter Druck mit der Klemmhülsenzange macht die Sache perfekt. Wer will, kann vor dem Zusammenquetschen noch ein Tönnchen in die Schlaufe einfädeln. Ist aber nicht unbedingt nötig.
Idealerweise bohrt man eine Flunke des oberen Drillings in die stabile, knorpelige Schwanzwurzel des Köderfisches.
Idealerweise bohrt man eine Flunke des oberen Drillings in die stabile, knorpelige Schwanzwurzel des Köderfisches.
Der untere Drilling wird in Kopfnähe eingestochen. So bekommt auch der vorsichtigste Hecht immer einen Drilling ins Maul, und ein sofortiger Anschlag ist möglich.
Der untere Drilling wird in Kopfnähe eingestochen. So bekommt auch der vorsichtigste Hecht immer einen Drilling ins Maul, und ein sofortiger Anschlag ist möglich.

Fotos: Arndt Bünting. Text: Thomas Kalweit

Abo Fisch&Fang