Spinntour nach Feierabend

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Spinntour nach Feierabend

22.10.2014 12:37 von Matze Koch

Herbstlicht

Keine halbe Stunde nach Angelbeginn im Regen wurden wir mit diesem traumhaften Herbst-Licht verwöhnt

Wetterphilosophien

 

Kaum meckere ich gestern mal übers Wetter, da gibts den erhofften Umschwung. Da muss mich wohl jemand gehört haben! 🙂

Den ganzen Tag saß ich gestern im Büro. Gegen 17.00 Uhr kam Moni an und fragte ob wir nicht noch eine Stunde laufen wollen. Frische Luft sei wichtig. Beim Blick nach draußen, nichts als Wind und Regen, der auf meine alten Veluxfenster prasselte. „Dann lieber eine Stunde Spinnfischen, dann wissen wir jedenfalls warum wir nass werden!“ schlug ich vor, und schon holte sie ihre Zanderpeitsche.

 

Es blieb kaum eine Stunde bis zur Dunkelheit, aber einen Versuch sollte es doch wert sein. Ich begann mit ruhigen Ködern, Moni setzte auf ein rasselndes Hechtimitat. Die Dinger liebe ich auch über alles, aber wir fangen immer unterschiedlich an, so kommt man in der Kürze der Zeit am schnellsten dahinter worauf es besser geht.

 

 

Es ging. Schon nach wenigen Würfen hing bei Moni ein schöner Hecht am Schwanzdrilling, der nur sehr knapp gefasst hatte. So kam es dass ich dann auch schnell auf ein Hechtimitat wechselte. Vier Attacken, zwei gelandete Hechte in 50 Minuten. Keine Riesen, aber ein Riesenspaß und frische Luft.Angesichts vieler Stunden, die man auch ohne Fisch bleiben kann, waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

 

 

Einmal mehr stellte sich heute heraus, dass „großer Köder“ nicht gleich „großer Hecht“ bedeuten muss. Ich entschied mich für das deutlich dickere Wobbler-Modell, dazu noch durch die Zweiteilung viel aggressiver laufend, und es biss bei mir trotzdem der kleinere der beiden gelandeten Fische. Aber es war ja nicht das erste Mal, das Monis Fische größer waren. 🙂

 

 

 

Am Ende wurde noch eine grandiose Abschlussstimmung draufgelegt und wir konnten erfrischt nachhause fahren. Eine Pommes auf dem Rückweg? Nein, angesichts meines immer enger werdenden Sichgerheitsgurtes doch lieber einen Moni-Bauernsalat.

 

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