High-Tech bei den „World Predator Classic“

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Bild: Catalin Toader
Von den Teilnehmern der „World Predator Classic“ konnten im Haringvliet gute Barsche gelandet werden. Bild: Catalin Toader
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Die Angelveranstaltung wurde von der Stadt Hellvoetsluis mit großem Tamtam eröffnet. Bild: Catalin Toader
Bild: Catalin Toader
Bild: Catalin Toader

Die alte Kanone an der Ausfahrt der Marina von Hellvoetsluis am Haringvliet in den Niederlanden eröffnete am 20. Juni 2014 mit einem lauten Knall das „World Predator Classic“.

Luc Coppens (links) und Jeremy Staverman vom belgischen Westin-Team holten den Gesamtsieg. Bild: Jeremy Staverman/Team Westin

100 Angler, 50 Teams aus jeweils zwei Personen, waren aus 14 Ländern angereist. In 24 Wettkampf-Stunden über drei Tage verteilt, sollten sie ihr anglerisches Können unter Beweis stellen. Die Teilnehmer mussten sich mit kühlem und bedecktem Sommerwetter auseinandersetzen, zusätzlich wehte ein kräftiger Nordwind. Die schiere Größe des Haringvliets ist schon bei Windstille einschüchternd genug, bei starkem Wind umso mehr.

Fangmeldung per App

Die Teilnehmer waren mit ihren eigenen High-Tech-Booten aus 14 Ländern angereist. Bild: Catalin Toader

Bei dem Catch & Release-Wettbewerb kamen pro Team und Tag drei Zander, drei Barsche und ein Hecht in die Wertung. Die Angler mussten auf dem Wasser ihre Fänge auf einem Messbrett mit dem Handy fotografieren und per App direkt zur Wertung einreichen, gleichzeitig wurden auch die GPS-Koordinaten übermittelt.

Das belgische Duo Luc Coppens und Jeremy Staverman konnte sich nach den drei Wettkampftagen mit einem Abstand von 44 Zentimetern den Gesamtsieg sichern, insgesamt schlugen beide mit über 1.000 Zentimetern zu Buche. Den zweiten Platz belegte das deutsche Team Gregor Pauly und Rene Lehrheuer. Auf den dritten Platz (mit nur einem Zentimeter Abstand) kamen die Finnen Markku Tuisanen und Antti Anttila, gefolgt von einem weiteren deutschen Team (Ralf Klement und Markus Kleen).

Anspruchsvolles Gewässer

Imposante Parade vor Hellvoetsluis. Bild: Catalin Toader

Der Sieger Luc Coppens: „Eine wegweisende Veranstaltung wie das World Predator Classic verdient ein anspruchsvolles Gewässer, und genau so eins hatten wir hier. So ein großes Gewässer ist nie einfach zu befischen. So viele Variablen beeinflussen die Angelei, aber dank Entschlossenheit, Vorbereitung und Planung haben wir alles gemeistert.“

Luc Coppens mit einem der Barsche, die seinem Team den Gesamtsieg brachten. Bild: Jeremy Staverman/Team Westin

Ross Honey, der Initiator der Veranstaltung „Ein großartiges Gewässer, Hellevoetsluis südlich von Rotterdam ist hervorragend, die Gemeinde hat uns sehr willkommen geheißen, die Angler haben vollen Einsatz gezeigt. Ein Event zu veranstalten, in dem Hochtechnologie zum Einsatz kommt, die speziell für die Veranstaltung entwickelt wurde, ist immer eine Herausforderung. Das Echtzeit-Leader-Board, GPS-Tracking der Teilnehmer und eine Handy-App, mit der die Teilnehmer ihre Fangbilder zur Wertung schickten, machten alles ganz besonders.“

Info: www.worldpredatorclassic.com

-pm-

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