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Haubentaucher

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08.05.2008

Mit seinem prächtigen Federkleid, seinem auffälligen Balzritual und seinem unverwechselbaren Ruf ist der Haubentaucher einer der markantesten heimischen Wasservögel.

Seine Rufe und seine Balz prägen im Frühjahr die Stimmung an unseren Seen. Er hat daher schon immer große Aufmerksamkeit bei Naturbeobachtern, Verhaltensforschern und naturkundlich interessierten Schriftstellern genossen. Bereits Conrad Gessner berichtet 1557 in seinem berühmten „Vogelbuch“ ausführlich über den „Täuchel“ oder „Fluder“, wie der Haubentaucher früher genannt wurde. Der Haubentaucher stellt nur wenige Bedingungen an sein Revier: Der See sollte groß genug sein, mindestens etwa zehn Hektar. Er benötigt Ufer mit geeigneten Nistplätzen, vor allem Schilfgürtel, und ein ausreichendes Nahrungsangebot an kleinen Fischen. Damit kann der Vogel ein weites Spektrum von Gewässern besiedeln: Stehende und langsam fließende Gewässer von der Küste bis zu den Voralpenseen, auch künstliche Gewässer wie Talsperren oder Baggerseen. -bb-

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