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Fliegenfischer-Meeting der EFFA

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Sepp Redel und Marcus Schwarz hatten auf einem See im Freizeitpark eine Plattform gebaut, auf der die Wasserwürfe abgenommen wurden.
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Per Schlauchboot ging es auf die Wurfplattform mitten im See.

Im Ferienpark Hambachtal fand vom 3. bis 5. Oktober das 2. Fliegenfischer-Meeting der EFFA-Deutschland statt.

13.11.2008

Nach der Generalversammlung der „European Fly Fishing Association“ am Freitagabend eröffnete der 1. Vorsitzende Armin Fröbel am Samstagmorgen das Fliegenfischer-Meeting mit der Basic- und Master-Instruktorenprüfung. Am Samstag und am Sonntag wurde zusätzlich ein interessantes Rahmenprogramm geboten. Der Instruktorenprüfung – die in Kennerkreisen als eine der härtesten Prüfung im Bereich des Fliegenfischens gilt – stellten sich insgesamt acht Kandidaten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Serbien. Zwei bereits amtierende Basic-Instruktoren traten an, um die „Weihen“ eines Master-Instruktors zu erlangen.

Am Ende eines nervenaufreibenden Prüfungsdurchgangs konnte Erwin Dorrer aus der Schweiz die begehrte Urkunde entgegennehmen. Als frischgebackener Basic-Instruktor kann er nun unter dem Qualitätssiegel der EFFA Fliegenfischer aus- und weiterbilden. Ein echtes Highlight der Prüfung war eine Plattform, die zur Abnahme der Wasserwürfe auf dem See errichtet wurde. Hans van Klinken, dem die Fliegenfischerwelt die „Klinkhamer-Fliege“ verdankt, gab sich am Bindestock die Ehre. Leon Links (Autor des Buches „Fly-Tying with CDC“) und Marco Crippa (Swiss-CDC) präsentierten Meisterwerke die aus Entenbürzelfedern entstehen können. An runden Tischen demonstrierten Mario Malarczuk, Sebastian Rosenthal und Marco Reisen bei einem Plausch ihre Binde-Künste.

Der Sonntag gehörte dann fast ausschließlich den Wurf-Workshops auf der Wurfwiese. Jupp Verstraten, Dieter Weiler und weitere EFFA-Instruktoren verbesserten die Wurfkünste der angereisten Fliegenfischer. Sie zeigten, wie eine Fliege auch um zwei Felsen und unter einem tief hängenden Ast serviert werden kann, ohne sich dabei die Hände zu verknoten. Beim abschließenden „Fun-Wettbewerb“ am Sonntag war Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Zielwerfen unter erschwerten Bedingungen gefragt. Hierbei wurde ein stattlicher Spendenbetrag von 250 Euro gesammelt, dar an die Stefan-Morsch-Stiftung (Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke) gespendet wurde. Info: www.effa-deutschland.de

-pm-

Foto: Thomas Vogt

 

 

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