DDR-Köder von Horst Schröder

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HS-Spinner von Horst Schröder, Berlin Ost. Hier ein seltenes gemarktes Exemplar.

Seite Jahren sammle ich schon ältere DDR-Köder und habe auch schon einige Kisten voll zusammengetragen.

Immer wieder tauchen die schön verpackten HS-Köder von Horst Schröder aus Berlin-Friedrichsfelde auf. Es gab so einige Köder-Modelle von HS mit nach großer weiter Welt klingenden Namen wie Twist, Croon, Choppy oder Smart. Aber auch Klassiker wie Zepp-Blinker (die DDR-Variante des Effzett-Blinkers) und Rileh-Augenblinker hatte der Hersteller im Programm, auch Koppen/Augenblinker (Pilzblinker) und mit dem „Wobbly“ eine Art Bachteufel.

Die Verpackungen aus dem Ende der 1960er sind schön beschriftet, sogar auf Englisch für den Weltmarkt, und im Grunde den damaligen Abu-Schachteln nachempfunden, mit einer Pappbasis und einem durchsichtigen Plastedeckel, der manchmal auch mit dem HS-Logo versehen war. Die Köder wurden auch für den Export produziert. Heute beschweren sich manchmal Angler aus dem Osten, dass zu viele englische Fachbegriffe in den Angelmedien verwendet werden. Sie sollten einmal auf ihre alten Köderschachteln schauen 😉

Jetzt bin ich zum ersten Mal, und ich habe schon so einige, auf einen Köder gestoßen, der auch selbst im Blech mit „HS“ gemarkt ist. Ein Spinner „7750“, der nicht in meinen DDR-Katalogen verzeichnet ist. Da Sammler ja auf gemarkte Köder stehen, ist das für mich schon etwas Besonderes.

Wer hat weitere HS-Köder? Infos an thomas.kalweit@paulparey.de

Im meinen alten DDR-Katalogen taucht ein Köder mit der Bestellnummer 7750 unter den HS-Spinnern nicht auf.
Typische Verpackung von HS-Ködern aus der DDR, nahezu identisch mit damaligen Verpackungen von Abu-Ködern aus Schweden. Die englische Beschriftung zeigt, dass sie auch für den Weltmarkt gedacht waren.
Manchmal ist in den Plastedeckeln auch HS eingeprägt.
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