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Sterben Karpfen an Energie-Mangel?

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Das Frühjahrs-Sterben von Karpfen wird möglicherweise durch fehlende Energie-Reserven nach der Winterruhe verursacht.

Das erklärte Thomas Ring vom Fischereiverband Oberpfalz in seinem Fachvortrag in Zell. Ring erläuterte die Ursache als mögliche Energie-Imbalance nach der Winterruhe der Fische, die durch mangelnde Energiereserven anfälliger für Temperaturschwankungen seien. Auch der durch ungünstige Witterungsverhältnisse erlahmende Stoffwechsel mache den Moosrücken zu schaffen.

Besonders laichreife Fische seien, so der Fachmann, von dem Energiemangel-Syndrom betroffen. Denn sie verbrauchen durch den Laich-Aufbau zunehmend wertvolle Energie-Reserven. Signifikant für die Erkrankung sei die Dreher-Symptomatik, die die Karpfen lethargisch und müde umherschwimmend ließe.

Ring forderte außerdem, zur besseren Diagnose von Fisch-Erkrankungen, Untersuchungen an lebenden, bereits erkrankten Tieren, durchzuführen, um so gezieltere Maßnahmen vornehmen zu können. -rs-

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