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Karpfen-Tipp von Korda für den Oktober

1967


Herrlicher Sonnenaufgang, aber wenig Fisch. Bild: Korda
Herrlicher Sonnenaufgang, aber wenig Fisch. Bild: Korda
Chod Rigs gibt es fertig zu kaufen! Bild: Korda
Chod Rigs gibt es fertig zu kaufen! Bild: Korda
Für den Boom des Rigs ideal: N-Trap oder IQ2. Bild: Korda
Für den Boom des Rigs ideal: N-Trap oder IQ2. Bild: Korda
Einfach das Chod Rig mit einem Boom verlängern! Bild: Korda
Einfach das Chod Rig mit einem Boom verlängern! Bild: Korda
Darin werden Chod Rigs bestens verstaut: Korda Chod Safe. Bild: Korda
Darin werden Chod Rigs bestens verstaut: Korda Chod Safe. Bild: Korda
Der Blick ins Innenleben der Box, Platz für Rigs in zwei Längen und drei Leader. Bild: Korda
Der Blick ins Innenleben der Box, Platz für Rigs in zwei Längen und drei Leader. Bild: Korda
Die Leader lassen sich an der Seite aufwickeln. Bild: Korda
Die Leader lassen sich an der Seite aufwickeln. Bild: Korda
Schöner zweifarbiger Schuppi, trotz steigendem Luftdruck auf einem Futterplatz gefangen. Bild: Korda
Schöner zweifarbiger Schuppi, trotz steigendem Luftdruck auf einem Futterplatz gefangen. Bild: Korda

Diesmal geht’s ums Fangen trotz Hochdruck-Wetterlage! Endlich ist der Herbst da, die goldene Zeit für uns Karpfenangler.

Da ist doch noch einer gelaufen, dem Pop Up sei Dank! Bild: Korda

Aber gerade Anfang Oktober haben wir oft mit einer Wetterlage zu kämpfen, die es uns schwer macht, Fisch zu fangen: Die Nächte sind klar und kalt, der Mond ist voll und morgens begrüßt uns ein herrlicher Sonnenaufgang über einem nebelverhangenen See. Wunderschöne Bedingungen, nur zum Angeln leider nicht so die besten, denn meistens geht diese Wetterlage mit steigendem Luftdruck einher. Tatsächlich erreichte der Druck diesen Oktoberanfang ganze 1040 hPa. Normal sind um 1013 hPa und meiner Erfahrung nach geht es bei Werten über 1016 mit den Fängen nach unten.

Die sind nie weit weg

Trotz 1040 hPa Druck: Christopher Paschmanns mit schönem, dunklem Spiegler. Bild: Korda

Klar, eine schöne Zeit am Wasser ist mehr wert als die prall gefüllte Speicherkarte der Kamera. Blöd ist es aber trotzdem, wenn die Wetterkapriolen uns heimsuchen nachdem wir einen Futterplatz mit viel Zeit und Geld aufgebaut haben. Dann soll es bitte auch entsprechend beißen, oder nicht? Mittlerweile fürchte ich diese Wetterlage nicht mehr so wie früher. Denn dank einer Beobachtung komme ich den Fischen auch jetzt auf die Schliche: Beim Ansehen der Korda Unterwasser DVDs fiel mir auf, dass Karpfen einen Futterplatz bei steigendem Luftdruck nicht verlassen. Nein, sie schwimmen immer wieder mit gutem Abstand zum Grund über den reich gedeckten Tisch und scheinen nur darauf zu warten, dass sich die Bedingungen ändern! Auf einen von vielen Bodenködern reagieren sie nicht, sie nehmen wenn überhaupt dann nur willkürlich hier und da einen Happen vom Grund auf. Aber neugierig sind sie wie immer. Jetzt muss Farbe ins Spiel und ein Pop Up ans Haar!

So geht’s

Über einem Teppich aus Boilies fängt der pinke Pop Up am Hinge Rig. Bild: Korda

Schon oft brachte ich den Bissanzeiger noch dadurch zum Singen, dass ich meine Ruten auf Pop Up-Vorfächer umbaute und kleine, knall-pinke oder weiße Köder etwas über Grund anbot. Bitte probieren sie das mal aus, wenn es einfach nicht klappen will – sie werden überrascht sein! Und das ideale Rig für solche Fälle ist das Hinge Rig. Keine Sorge, wieder mal ein komplizierter Name für etwas sehr einfaches: Dieses Vorfach besteht aus einem komplett fertig zu kaufenden Chod Rig, an das ein Stück Fluorocarbon (bei ganz sauberem Boden), N-Trap (bei etwas weicherem Boden) oder Dark Matter Braid (bei Schlamm und Kraut) geknüpft wird. Mir gefallen die beiden Varianten mit steiferen Materialien, denn die drücken den Köder förmlich vom Blei wenn es am Grund ankommt. So präsentieren wir den Köder immer sauber. Und warum soll ich jetzt nicht einfach ein Bleischrot auf mein normales Vorfach klemmen und statt des Bodenköders einen Pop Up aufziehen? Gute Frage, geht sicher auch. Doch das Chod Rig hat einen gewaltig großen Vorteil: Dank seiner Form, die wie ein überlanger Haken wirkt, hakt es sicherer und zuverlässiger als alle anderen Rigs, heißt: mehr Runs und mehr Fische um Kescher!

Gut verstauen

An so einem Leuchtturm kommt kein Karpfen vorbei (Milky Toffee Pop Up mit Almond Goo). Bild: Korda

Also: Mit einem knalligen Pop Up holen wir uns auch vom unangetasteten Futterplatz noch ein paar Fische und gehen nicht blank nach Hause. Und sicher verstauen können wir unsere Hinge oder auch Chod Rigs super auf dem extra dafür entwickelten Chod Safe. Darauf halten sie nicht nur ihre so wichtige Biegung, sie können auch mit Wasserdampf wieder in Form gebracht werden. Sogar drei Safe Zone oder Leadcore Leader passen mit auf dieses spezielle Rig-Wickelbrett – gute Sache! Lassen sie sich von den Bedingungen nicht unterkriegen, einen Karpfen fangen kann man (fast) immer!

Viel Erfolg,

Christopher Paschmanns

www.de.korda.co.uk

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