Kapitaler Saisonstart an der Gaula

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Sascha Pütz mit seinem über 30 Pfund schweren Traumlachs aus der Gaula. Bild: Manfred Raguse/NFC
Sascha Pütz mit seinem über 30 Pfund schweren Traumlachs aus der Gaula. Bild: Manfred Raguse/NFC

Die ersten 14 Tage der neuen Lachssaison an der norwegischen Gaula, die stets am 1. Juni beginnt, sind vorbei und und es kann bis jetzt eine positive Bilanz gezogen werden.

Waren die Bedingungen zum Start der Saison durch sehr kalte Temperaturen und Neuschnee in den Bergen nicht besonders vorteilhaft für die Fliege, konnten die Gäste des „Norwegian Flyfishers Club“ (NFC) trotzdem einige schöne Fische landen.

Sehr schnell wurde klar, dass das Durchschnittsgewicht in diesem Jahr sehr hoch sein wird und die Chance, einen richtig großen Fisch zu fangen, sehr gut sind. Das diese Fische nicht einfach zu landen sind, wurde schon in den ersten Tagen der Saison klar, denn gleich die ersten beiden gehakten Fische gingen durch Schnurbruch und aufgebogenen Haken verloren. Den ersten Lachs der Saison landete dann der bekannte deutsche Fliegenbinder Sascha Pütz am Beat E6. Sein Fisch war 114 cm lang und wog 15,3 kg.

Insgesamt waren die ersten Tage an der gesamten Gaula recht erfolgreich. Es wurden bis zum 12. Juni insgesamt 463 Lachse mit einem Gesamtgewicht von 4.064 kg gelandet. Davon wogen 371 Fische über 7 kg (Großlachse), sie wogen zusammen 3.634 kg. Insgesamt wurden neben den Großlachsen noch 76 mittelgroße Lachse zwischen 3 und 7 kg, sowie 16 Grilse gelandet. Es wurden 43% der gefangenen Lachse wieder zurückgesetzt. Auf Fliege gingen 51%, auf Wurm 27%, auf Blinker 17% und auf Wobbler 3% der Fische.

Der Wasserstand schwankte stark infolge von Schneeschmelze und Regen und es wurden jetzt aber wärmere Tage vorausgesagt, dann soll es wieder kühler werden. Die Wassertemperatur bewegt sich im idealen Bereich zwischen 11 und 13,5°C.

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-pm-

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