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Jetzt ist Mefo-Zeit

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Bild: Markus Lüpke
Schon bei der zweiten Ostsee-Tour klappte es bei Christian Ullmeyer mit der Meerforelle des Lebens. Bild: Markus Lüpke

Der Redaktion wurden tolle Meerforellen-Fänge gemeldet. Offenbar lohnt sich gerade jetzt die Jagd nach Ostsee-Silber!

Fisch des Lebens beim zweiten Versuch

Dieser prächtige „Silberbarren“ konnte einem Hansen Flash nicht widerstehen. Bild: Markus Lüpke

Christian Ullmeyer aus Kürten-Dürscheidt war erst das zweite Mal in seinem Leben an der Ostsee und fing mit den ersten Würfen sogleich den Fisch seines Lebens. Hier sein Fangbericht: „Gemeinsam mit zwei erfahreneren Freunden machte ich mich im März auf zu einer Spinnfischertour an die deutsche Ostseeküste. Auf Meerforelle sollte es gehen, einen Fisch, den ich bis dato nur ein Mal an der Angel bewundern konnte. Nun stand mein zweiter Trip an und laut Wetterdaten und Erfahrungswerten meiner Begleiter sollte es Fisch geben. So nahm ich die rund 650 Kilometer lange Anreise aus dem Rheinland auf mich und sollte auch mit ordentlich Ostseesilber belohnt werden. Schon am Anreisetag, wir fuhren unsere Unterkunft gar nicht erst an, ging es ans Wasser und mein Fisch des Lebens überraschte mich. Nach wenigen Würfen nur schlug es auf meinen schwarz-roten Hansen Flash in 15 Gramm voll ein und ein Drill auf Biegen und Brechen begann. Letztlich konnte ich den Kampf an meiner speziell für diesen Zweck angeschafften Meerforellenrute ‚Lars Hansen‘ für mich entscheiden und hielt sehr stolz einen klassischen Überspringer von 10 Pfund Gewicht und 70 Zentimetern Länge in den Armen.“

Erst passiert nichts, dann ganz viel

Nach einen zähen Angeltag sorgten diese beiden kapitalen Meerforellen für ein furioses Finale. Bild: Robert Leu

Robert Leu war am 3. April mit einem Freund auf der Ostsee unterwegs. Sein Fangbericht: „Unser Auftrag war klar, wir wollten die Meerforellen finden. Aber es passierte erstmal nichts. Gar nichts. Und so blieb es auch von 8 bis 17 Uhr. Wir mussten etwas ändern, also ging es auf in tieferes Wasser, die Köder bebleiten wir mit einem Paravan. Wir wollten deutlich unter der 10-Meter-Linie probieren. Also zogen wir dort unsere Bahnen und liefen dabei Heimatkurs. Als sich ein Tag dem Ende neigte, an dem wir dachten, die Forellen seinen ausgestorben, gab es innerhalb von 15 Minuten in 13 Metern zwei Bisse. Diese konnten wir dann auch glücklich umsetzen und im Boot lagen zwei tolle Forellen mit 76 und 76 Zentimetern. Es ist ein Phänomen, wie schnell aus einem Tag, an dem nichts passiert, mit einem mal ein Erlebnis wird. Das ist Meerforellenfischen.“

Traumfang an der Kreideküste

Auf knapp 6 Kilo schätzt Toni Wittbrodt seine Meerforelle. Bild: Toni Wittbrodt

Toni Wittbrodt war am 25. März an der Steilküste von Rügen erfolgreich. Seine Meerforelle war 75 Zentimeter lang. Der Fänger schätzt den Fisch auf knappe sechs Kilogramm, leider wurde die Meerforelle nicht gewogen. Köder war ein Blinker.

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