Gero Hocker ist neuer DFV-Präsident

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Dr. Christel Happach-Kasan gratuliert Dr. Gero Hocker zur einstimmigen Wahl als neuer Präsident des DFV. Foto DAFV, Olaf Lindner
Dr. Christel Happach-Kasan gratuliert Dr. Gero Hocker zur einstimmigen Wahl als neuer Präsident des DFV. Foto DAFV, Olaf Lindner

Der FDP-Politiker Dr. Gero Hocker wurde am 17. Januar 2019 auf der Mitgliederversammlung in Berlin einstimmig zum neuen Präsidenten des Deutschen Fischerei-Verbandes (DFV) gewählt.

Der bisherige Präsident Holger Ortel hatte sein Amt im Sommer aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Der Niedersachse Hocker wurde vom Deutschen Angelfischerverband e.V. (DAFV) als größtem Mitgliedsverband im DFV vorgeschlagen. Er fand schnell die Zustimmung der weiteren Sparten.

„Wir gratulieren Dr. Gero Hocker zur Wahl als neuem Präsident des DFV. Wir sehen in Hocker eine geeignete Persönlichkeit für die gesamtheitliche Interessenvertretung der deutschen Angler, Fischer und der Aquakultur und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“, so Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des DAFV.

Zum Deutschen Fischerei-Verband e.V.

Der Deutsche Fischerei-Verband ist der Zusammenschluss aller deutschen Fischereisparten und arbeitet für die Hochseefischerei, die Kutterfischerei, die Binnenfischerei, die Aquakultur und die Angler. In den Vereinen und Verbänden der deutschen Fischerei organisieren die Mitglieder ihre Interessenvertretung auf nationaler und europäischer Ebene.

Zur Person Dr. Gero Hocker

Seit September 2017 ist der 44-jährige Mitglied im Deutschen Bundestag und Sprecher im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung der FDP Bundestagsfraktion. Von 2009 bis zur Parlamentsauflösung im September 2017 war er Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags. Hocker angelt selbst und

ist Ehrenmitglied des Achimer Angelvereins in seinem niedersächsischen Wahlkreis. Hocker ist unter Anglerinnen und Anglern kein unbekannter. In einer vielbeachteten Rede vor dem Landtag in Niedersachsen hat Hocker die Gängelung der Angler und Jäger durch die rot-grüne Landesregierung kritisiert. Im Juni 2018 löste er sein Wahlversprechen ein und stellte im Bundestag die Frage „Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, PeTA und anderen Tierrechtsorganisationen die Gemeinnützigkeit zu entziehen“.

-pm-

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