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Doppeltes „Open Ship“ in Warnemünde

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Die MARIA S. MERIAN zeichnet sich gegenüber anderen Forschungsschiffen vor allem durch ihre Eisrandfähigkeit aus. Die Haupteinsatzgebiete des 95-Meter-Schiffs für bis zu 22 mitreisende Forscherinnen und Forscher sind das Nordmeer, der Nordatlantik und das Mittelmeer. Bild: IOW
Die MARIA S. MERIAN zeichnet sich gegenüber anderen Forschungsschiffen vor allem durch ihre Eisrandfähigkeit aus. Die Haupteinsatzgebiete des 95-Meter-Schiffs für bis zu 22 mitreisende Forscherinnen und Forscher sind das Nordmeer, der Nordatlantik und das Mittelmeer. Bild: IOW

Am 23. Mai 2024 lädt das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) von 10 bis 18 Uhr dazu ein, die beiden Forschungsschiffe MARIA S. MERIAN und ELISABETH MANN BORGESE zu besichtigen und sich außerdem über aktuelle Ostseeforschung zu informieren.

An Infoständen zu verschiedenen Themen können Interessierte mit den Fachleuten des Instituts direkt ins Gespräch kommen; zusätzlich präsentiert eine Vortragsreihe neueste Forschungserkenntnisse aus dem IOW. Liegeplatz der beiden Schiffe: Warnemünder Cruise Center, Am Passagierkai 3, 18119 Rostock-Warnemünde. Zum Programmüberblick…

Wie sieht es auf der Brücke eines Forschungsschiffes aus, wie in den Schiffslaboren? Was für Messgeräte gibt es an Bord und wofür werden sie gebraucht? Und wo schlafen die Forscherinnen und Forscher eigentlich, wenn sie viele Tage auf See unterwegs sind? Wen zu solchen Fragen die Neugier plagt, der wird viel Freude an den Parcours haben, auf denen man in der kommenden Woche die beiden Forschungsschiffe MARIA S. MERIAN und ELISABETH MANN BORGESE erkunden kann. Die Rundgänge schließen außerdem Infostände zu zehn Ostseethemen ein; zusätzlich runden zwischen 11 und 17 Uhr neun Vorträge auf der MARIA S. MERIAN mit allgemeinverständlichen Einblicken in verschiedenste Forschungsarbeiten des IOW das Programm ab.

Die ELISABETH MANN BORGESE wird durch das IOW betrieben und überwiegend in der Ostsee eingesetzt. Das 56,5 Meter lange Schiff kann 12 Personen als wissenschaftliche Crew unterbringen. Bild: R. Prien/IOW
Die ELISABETH MANN BORGESE wird durch das IOW betrieben und überwiegend in der Ostsee eingesetzt. Das 56,5 Meter lange Schiff kann 12 Personen als wissenschaftliche Crew unterbringen. Bild: R. Prien/IOW

Begeistern für das Meer vor der Haustür

„Es kommt nicht oft vor, dass beide IOW-Forschungsschiffe zeitgleich in ihrem Heimathafen Rostock liegen. Das war für uns ein hoch willkommener, schöner Anlass für unser doppeltes ‚Open Ship‘ in diesem Jahr“, sagt Oliver Zielinski, Direktor des IOW. „Es ist uns sehr wichtig, den Menschen die Arbeit unseres Instituts näher zu bringen, sie auf diesem Wege auch für Umweltthemen zu sensibilisieren und nicht zuletzt für das Meer vor ihrer Haustür zu begeistern“, so Zielinski weiter. „Dank gilt unseren Kooperationspartnern Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG, der Leitstelle Deutsche Forschungsschiffe an der Universität Hamburg sowie der Rostock Port GmbH, die uns bei Planung und Realisierung des ‚Open Ship‘ maßgeblich unterstützen“, schließt der IOW-Direktor.

WICHTIG: An Bord der MARIA S. MERIAN und der ELISABETH MANN BORGESE gelten die Sicherheitsbestimmungen des sogenannten ISPS-Codes. Dementsprechend ist der Zugang zu den Schiffen nur mit Personalausweis und ohne Taschen möglich (ähnlich wie bei Rock-Konzerten). Sicherheitspersonal kontrolliert entsprechend den Zutritt. Taschen können zwar vor Betreten des Schiffs abgegeben und aufbewahrt werden; praktischer ist es jedoch, sie gleich zu Hause zu lassen.

-Pressemitteilung Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde-

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