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100 Fischarten in der Elbe

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Nach neusten Untersuchungen ist die Elbe der fischartenreichste Fluss Europas. Im Rhein leben „nur“ 63 Arten.

Wie das Hamburger Abendblatt am 6. August 2004 berichtete, tummeln sich zwischen dem tschechischen Riesengebirge und der Nordsee-Mündung auch wieder seltene Arten wie Finte oder Schnäpel. Die meisten Fischarten leben in der Tide-Elbe im Raum Hamburg: Im Brackwasser-Bereich fühlen sich sowohl Salzwasser- als auch Süßwasser-Fischarten wohl.

Mehr geht nicht!

Der Leiter der Hamburger Wassergütestelle ist begeistert: „Die Elbe hat wieder den historischen Fischbestand wie vor hundert Jahren erreicht. Nur der Atlantische Stör fehlt noch.“ Eine größere Steigerung der Artenzahl ist also nicht mehr zu erwarten.

Zu den in der Elbe wieder heimischen Arten zählen Finte, Nordseeschnäpel, Stint, Flunder, Zährte, Fluss- und Meerneunauge, Lachs, Meerforelle, Wels, Barbe und Karpfen.

In geringer Anzahl finden sich auch exotische Fischarten im Fluss: Silberkarpfen, Graskarpfen, Marmorkarpfen, Sibirischer Stör, Weißer Stör, Sterlet, Zwergwels, Blaubandbärbling, Peledmaräne und Bachsaibling. Viele dieser eingeführten Fischarten stammen noch aus Besatz-Versuchen, die in der Zeit der DDR durchgeführt wurden.

Wasser-Qualität verbessert

Durch den Bau von leistungsfähigen Kläranlagen und der Verringerung der Abwasser-Einleitungen ist die Elbe in den vergangenen Jahren immer sauberer geworden. Noch 1985 verkraftete die Elbe jährlich 28 Tonnen Quecksilber und 13 Tonnen Kalium. Heute sind diese Werte auf 1,3 und 5,8 Tonnen zurückgegangen.

-tk-

Link-Tipp: Schwefelsäure in Elbfischen

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