Thünen-Institut schaltet Herings-Dossier frei

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Fisch des Jahres 2021: der Hering. Bild: Christina Waitkus/Thünen-Institut

In diesem Jahr ist ein alter Bekannter „Fisch des Jahres“ geworden, den wohl jeder und jede von uns schon mal konsumiert hat: der Hering.

Proklamiert wird der Fisch des Jahres vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

Das Thünen-Institut, das sich als Bundesforschungsinstitut u.a. mit Fischereiforschung befasst, hat auf seiner Webseite viel Wissenswertes über den Hering in einem Dossier zusammengefasst. Neben Angaben zur Biologie und Verbreitung, der Fortpflanzung und den einzelnen Beständen wird auch die Rolle des Herings als Objekt für Freizeitangler gewürdigt.  Natürlich spielt auch der Hering als Speisefisch eine Rolle – vom Matjes über den Bückling bis zum schwedischen Surströmming, einer ganz eigenen Spezialität.

Eine Multimedia-Reportage macht anschaulich, warum es dem Heringsbestand der westlichen Ostsee so schlecht geht und wie das mit der erhöhten Wassertemperatur im Winter zusammenhängt: Der Hering in der Klimafalle.

Auch ein Blick in die Geschichte fehlt nicht: Das Thünen-Institut erklärt, was es mit der Polarstamm-Theorie zur Heringswanderung auf sich hat, die vor 275 Jahren veröffentlicht wurde. Entwickelt hatte sie kein Naturforscher, sondern ein Hamburger Bürgermeister: Johann Anderson.

Das Herings-Dossier findet sich direkt unter https://www.thuenen.de/de/thema/fischerei/der-hering-fisch-des-jahres-2021/

-pm-

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