„Pike Culling“ eingestellt

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Bild: Uwe Pinnau
Uwe Pinnau mit irischem Hecht. Neuerdings werden die Hechte in Irland zum Schutz der Bachforellen nicht mehr gezielt abgefischt. Bild: Uwe Pinnau

Gute Nachrichten für Hechte und Hechtangler in Irland: Die irische Fischereibehörde „Inland Fisheries Ireland“ (IFI) hat ab diesem Frühjahr das „Pike Management“ (Abfischen mit Netzen) komplett eingestellt.

Dies konnte FISCH & FANG-Autor Uwe Pinnau kürzlich bei einem Irland-Besuch in Erfahrung bringen. Bisher waren die Hechtbestände im Rahmen des sogenannten „Pike Culling“ gezielt von der staatlichen Behörde in den großen irischen Seen mit Netzen befischt worden, im Glauben, so die Lebensgrundlage der irischen Brown Trouts (Bachforellen) verbessern zu können.

Die so gefangenen Hechte wurden in andere Gewässer umgesetzt, aber auch teilweise getötet. Dieses „Pike Culling“ hatte für große Empörung bei Hechtanglern weltweit gesorgt. Zuletzt wurden nur noch kleinere Hechte entnommen und Exemplare ab 85 Zentimetern in den jeweiligen Gewässern belassen. Nun steht einer friedlichen Koexistenz von Hecht und Bachforelle, wie in schon in Jahrhunderten zuvor, nichts mehr im Wege.

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