Okuma Aventa AB

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Im Test:

Beschreibung/Zielgruppe: Robuste Freilaufrolle für den Karpfen- oder Raubfischansitz.

Ausstattung: 6+1 Kugellager, beanspruchte Gehäuseteile aus Aluminium mit speziellem Korrosionsschutz (CRC); Rollenfuß, Rotor und Rahmen aus Composite-/Graphit-Material, langsamer Spulenhub, maschinengefrästes Messing-Getrieberitzel, Alu-Spule und -Ersatzspule, Klappkurbel. Im Test: Größe 8.000: Schnurfassung: 405 m/0,35er Mono, Übersetzung: 1:4,8 (Schnureinzug pro Kurbelumdrehung: 79 cm), Gewicht: 770 g. Weitere Größen: 5.000, 6.000, 10.000.

Preis: ca. 129 € (Größe 8.000).

Erster Eindruck: Wuchtig und robust!

Praxistest: Karpfenansitz am Weiher.

Tester: Arndt Bünting

Verarbeitung: Tadellos, keine Fräskanten, keine Grate.

Schnurverlegung: Absolute Sahne: Monofile wird durch den sehr langsamen Spulenhub ganz sauber aufgespult. Eine spezielle Kante an der Spule sorgt für den einen oder anderen Meter mehr an Wurfweite.

Bremse: Die Frontbremse läuft sehr weich an. Als maximale Bremskraft gibt Okuma 15 Kilogramm an – das dürfte in der Praxis mehr als ausreichen. Der Freilauf lässt sich perfekt von fast widerstandslos bis „strömungsgeeignet“ einstellen. Bei einem Biss gibt er ebenfalls sauber Schnur frei.

Preis/Leistung: Passt!

Verbesserungsvorschlag: Keiner.

Fazit: Eine robuste, vielseitige Freilaufrolle, die ich beim Karpfen- oder Raubfischansitz nicht missen möchte.

Info: www.okumafishing.eu

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