Nachbauten historischer Kunstköder

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Nachbauten historischer Kunstköder

25.08.2010 15:30 von Thomas Kalweit

Behm-Blinker

Nachbau eines Behm-Blinkers – in den 1930er Jahren einer der bekanntesten deutschen Kunstköder.

Der Wissmann-Spinner von Stork kam um 1890 in den Handel und wurde nach Hermann von Wissmann, dem Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika benannt.

Der Sammler Peter Taudor hat sich auf die Fahnen geschrieben, längst ausgestorbene, historische Kunstköder wieder aufleben zu lassen. Der Feinmechaniker mit dem Spitznamen „Zanderpitt“, der bei den berühmten Zeisswerken gelernt hat, schafft so wahre Kunstwerke.

 

Bisher hat er Köderberühmtheiten wie die Koppen und Bachteufel nach Meister Schrader, den sagenhaften Wissmann-Spinner von Stork oder auch den Behm-Blinker nach Alexander Behm, dem Erfinder des Echolotes, nachgebaut. In alle Repliken sind dauerhaft die Initialen „ZP“ eingraviert, damit sie nicht als Fälschungen für viel Geld in Sammlerhände gelangen können.

 

Für mich sind die Nachbauten eine schöne Idee, so wird längst vergessene Angelgeschichte wieder lebendig! Andere Sammler sehen die Sache aber durchaus kritisch…

 

Weitere Informationen: www.zanderpitt.de

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