Hakenlöseschere von Stork

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Auf den ersten Blick eine Schere wie jede andere. Was auch "Solingen Stainless Steel" heißen könnte...

Viele Sammler werden schon einmal einen alten Gerätekoffer „ausgeschlachtet“ haben, den sie auf Ebay oder auf einem Flohmarkt erworben haben.

Dabei wird das Augenmerk vor allem auf gemarkte Kunstköder gelegt. Anderes Zubehör, etwa Hakenlöser und Scheren, werden in der Regel wenig beachtet. Sie kommen in die Ausschuss-Kiste, die dann an unerfahrene Sammler weitergegeben wird.

Peter Taudor hat jedenfalls ganz genau hingesehen und eine mit „Stork München“ gemarkte Löseschere gefunden. Auf den ersten Blick sieht sie so aus wie eine billige Verbandsschere, die man in jeder alten Gerätebox findet. Die Punze ist leicht zu übersehen. Peter schrieb per Mail: „Es ist auf alle Fälle ein seltenes Teil. Das Angelschrot-Döschen diente nur zum Anheben der Schere, um eine Spiegelung zu vermeiden.“

Wer hat ebenfalls gemarktes Kleinzeug in seiner Sammlung? Bilder bitte an thomas.kalweit@paulparey.de

...entpuppt sich auf den zweiten Blick als Punze "H. Stork München". Zeigen die verrosteten Buchstaben, dass auch diese Punze nachträglich nach der Verchromung eingeschlagen wurde? Ich weiß nicht, ob das bei dem gehärteten Stahl überhaupt möglich ist. Bilder: P. Taudor
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