Fliegenrolle von Hildebrand

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Ungewöhnlich massive Fliegenrolle mit angeknabbertem Griffknauf.

Bei dieser Rolle habe ich nur auf Verdacht zugeschlagen. Auf den Fotos war nur die Vorderseite abgebildet.

Ich muss zugeben, dass ich diese Rolle auf den ersten Blick für ein Noris-Modell gehalten habe. Beim Auspacken musste ich dann doch schmunzeln, als ich die Lettern „Hildebrand’s Nachf. J. Wieland München“ auf der Rückseite entdeckte. Leider ist der Griffknauf etwas angeknabbert. Die Frontplatte der Spule war offenbar ursprünglich geschwärzt. Die kleine Rolle mit einem Durchmesser von nur 7cm ist übermäßig massiv gebaut und deshalb erschreckend schwer. Mit nasser Seidenschnur darauf, war das schon ein richtiger Klotz an der gespließten Fliegenrute. Ein schönes Gegengewicht zu den oft kopflastigen Holzruten.

Infos und Anregungen an thomas.kalweit@paulparey.de

Die Frontplatte war offenbar ursprünglich geschwärzt, eindeutig sind noch Lackreste zu erkennen.
Hildebrand Wieland Fliegenrolle aus München.
Die Materialstärken sind für tausendjährigen Dauereinsatz ausgelegt, typisch für Hildebrand/Wieland in München.
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