Erstes „Lucky Craft“-Jugendcamp

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Johannes Madloch
Auch Johannes Madloch konnte mit einem Köder von Lucky Craft einen schönen Hecht überlisten.

Am 2. Juli 2010 war es endlich soweit: Das erste Jugendcamp des Köder-Herstellers „Lucky Craft“ wurde in Brandenburg gestartet.

Veranstalter und Organisator Christopher Görg begrüßte an diesem Tag zehn Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren aus der ganzen Bundesrepublik. Treffpunkt war ein sehr gepflegtes Grundstück eines Angelvereins im Land Brandenburg.

Den weitesten Anfahrtsweg hatte der 14-jährige Vincent Baumhöfner, der aus dem rund 600 Kilometer entfernten Offenbach am Main anreiste: „Meine Eltern verbinden die Fahrt gleich mit einem Kurzurlaub hier in Brandenburg“, erklärte der begeisterte Jungangler.

Trotz Hitze: Maximilian Schwaß war auf Meister Esox ebenfalls erfolgreich.

Nachdem die Zelte auf dem Vereinsgelände aufgebaut waren und sich alle Teilnehmer bei einer Vorstellungsrunde „beschnuppern“ konnten, wurde für das leibliche Wohl der raubfischverrückten Kids gesorgt. Direkt vom Grillplatz ging es dann ins Anglerheim, eine PowerPoint-Präsentation zum Thema „Wie nutze ich wann welchen Köder?“ stand auf dem Ablaufplan. Betreuer Stefan Tiedemann beantwortete alle Fragen ausführlich und ging auf Twitch- und Crankbaits sowie auf Topwater-Baits ein. Nach der Theorie folgte die Praxis und Stefan zeigte im glasklaren Seewasser wie man mit der Rute agieren muss, um den Köder verführerisch zu präsentieren.

Wecken um 5 Uhr

Um die jugendlichen Teilnehmer so richtig heiß auf die kommenden zwei Tage zu machen, präsentierte Christopher Görg eine Diashow mit Impressionen, die der „Lucky Craft Pro Staffer“ im vergangenen Jahr beim Raubfischangeln sammelte. Dass der eine oder andere kapitale Räuber zu sehen war, versteht sich hier von selbst. Nach der Diashow waren die Jugendlichen nicht mehr zu bremsen und wollten unbedingt selbst die ersten Fische fangen. Schnell tänzelten im Wasser vor dem Vereinsgelände zehn verführerische Kunstköder und gleich wurden die ersten Räuber überlistet.

Zum Glück gibt es Barsch! Auf die gestreiften Räuber ist auch im Hochsommer Verlass.

Nach dem außerplanmäßigen Fischen schlüpften alle Teilnehmer in ihre Schlafsäcke, um für den nächsten Tag fit zu sein. Denn am Samstag klingelte schon um 5 Uhr der Wecker. Nach Rührei und belegten Brötchen ging es auf den großen See. Je zwei Teilnehmer teilten sich ein Boot mit einem Betreuer.

Die Jugendlichen waren gut ausgerüstet: Jeder hatte drei erprobte „Lucky Craft“-Wobbler erhalten. Trotz des extrem warmen Wetters ließen die ersten Räuber nicht lange auf sich warten. Schon nach kurzer Zeit konnte Maximilian Schwaß einen Hecht mit einem Oberflächenköder, dem Lucky Craft Sammy, überlisten. Bei der fünften Attacke blieb der Fisch endlich am Drilling hängen. Auch alle anderen Jugendlichen landeten Barsche und Hechte.

Nach einer kurzen Mittagspause waren sich alle Teilnehmer einig, sie wollen sofort weiterfischen! Bei 37 Grad im Schatten wurde so viel Ehrgeiz belohnt und es konnten noch einige Räuber mit Ihrem Fänger fotografiert werden. Nach der zweiten Halbzeit des WM-Fußballspiels Deutschland gegen Argentinien ging es noch motivierter an den See, um die Wobbler durch das Wasser zu manövrieren. Gerade in der Abenddämmerung waren die Fische noch einmal bissig.

Angeln und Grillen - was gibt es Schöneres?

Am Sonntag erklang die Vereinsglocke um 5 Uhr zum Frühstück. Diesmal dauerte es ein wenig länger, bis alle Jugendlichen am Frühstückstisch saßen. Denn die Angelei bei der großen Hitze war natürlich anstrengend! Dennoch waren sämtliche Teams pünktlich auf dem Wasser, um noch ein paar Fische zu fangen. Richtig Appetit hatten die beschuppten Freunde aber nicht. Besonderes Glück hatte Florian Korn. Direkt vor dem Vereinsgelände hakte er kurz vorm Schlusspfiff noch einen stattlichen Esox. Dieser konnte seinem getwitchten „Lucky Craft Pointer“ nicht widerstehen.

Als sich dann sämtliche Teams zum Mittagessen trafen, es gab Nudeln mit Tomatensoße. Danach ging es an den Zeltabbau. Es war so heiß, dass man die Heringe kaum anfassen konnte.

Trotz der großen Hitze wurden über 100 Barsche und fast 40 Hechte gefangen. Veranstalter Christopher Görg war zufrieden: „Es war mein erstes selbst durchgeführtes Jugendcamp und ich bin überrascht, wie gut alles geklappt hat. Wenn die Teilnehmer glücklich sind, dann bin ich es auch. Ich denke, es wird nicht das letzte Lucky Craft Jugendcamp bleiben.“ Görg bedankte sich bei den Betreuern Ralf Behnke, Sören Liesigk, Stefan Tiedemann und Max Hinsdorf.

Info: Köder von Lucky Craft sind für den Fachhändler unter www.cebbra.de und für den Endverbraucher unter www.raubfisch.com erhältlich.

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