Basics für Nachtangel-Einsteiger

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Nachtangeln ist stimmungsvoll und kann mit der richtigen Ausstattung zu beeindruckenden Fängen führen. (Bild: pixabay.de/pixmartin CCO Public Domain)

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Nachtangeln ist eine ganze besondere Erfahrung – nicht selten verbunden mit deutlich besseren Fängen als am Tag.

Um möglichst effizient und erfolgreich angeln zu können, wird eine passende Grundausstattung fürs Nachtangeln benötigt. Hierzu gehören unter anderem eine passende Beleuchtung und ein komfortabler Sitz. Ebenfalls wichtig ist es, geeignete Schutzkleidung zu tragen und Köder für nachtaktive Fische dabeizuhaben. Zudem gibt es diverse Hilfsmittel, mit denen sich die Bisse von Fischen leichter erkennen lassen. In der Dunkelheit ist es zudem eine gute Idee, mit Lock- und Duftstoffen zu arbeiten.

Für die richtige Beleuchtung sorgen

Natürlich ist es stimmungsvoll, einfach unter dem Sternenhimmel am Ufer zu sitzen und die Angel ins Wasser zu halten. Sonderlich effizient ist dieses Vorgehen jedoch nicht. Für Nachtangler ist es genauso wichtig wie für Tagangler, genug zu sehen und auf einen Biss direkt zu reagieren zu können. Deswegen gehört zur Grundausstattung fürs Nachtangeln eine geeignete Beleuchtung unbedingt dazu.

Ein gutes Hilfsmittel ist eine Kopflampe. Bei dieser sind vor allem die Lichtstärke und die Leuchtweite entscheidend. Da sie während des gesamten Angelns am Kopf befestigt bleibt, sollte sie ein möglichst geringes Eigengewicht haben. Für lange Angelausflüge empfiehlt es sich zudem, ein Modell mit langer Akkulaufzeit zu wählen. Ebenfalls wichtige Auswahlkriterien sind die Ladezeit, die Wasserdichtigkeit und die Leuchtdauer. Des Weiteren gehören zur Beleuchtung für das Nachtangeln genügend Knicklichter dazu, die sich an der Pose oder der Rutenspitze anbringen lassen.

Sitzkomfort beim Angeln

Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden von Anglern. Gelegentlich passiert über lange Zeiträume hinweg gar nichts und man muss auf den großen Fang warten. Während das eigentliche Einholen der Rute etc. sowie  der Drill im Stehen erfolgen, sollte beim Ansitzen für einen größtmöglichen Komfort gesorgt sein. Dies lässt sich beispielsweise mit einem bequemen Klappstuhl erreichen, wie er unter anderen im Online Shop von garten-und-freizeit.de zu finden ist.

Bei einem solchen Gartenstuhl spielt vor allem das Eigengewicht eine Rolle. Der Stuhl sollte möglichst leicht sein, um mühelos zum gewünschten Ufer transportiert werden zu können. Gleichzeitig muss er so stabil und robust sein, dass er eine gute Standfestigkeit mitbringt und nicht vom ersten Windstoß umgekippt wird. Der Bezug ist ebenfalls wichtig. Dieser sollte so gewählt werden, dass er einen hohen Sitzkomfort bietet, gleichzeitig aber schmutzabweisend und leicht zu reinigen ist. Nicht zuletzt sollte Wert auf eine einfache Handhabung gelegt werden. Der Stuhl sollte sich mit wenigen Handgriffen öffnen und wieder schließen lassen.

Mit der richtigen Kleidung sind Angler vor Wind und Wetter auch nachts bestens geschützt. (Bild: pixabay.de/Mojpe CCO Public Domain)

Auf die passende Kleidung kommt es an

Nachts ist es deutlich kühler als tagsüber. Deswegen ist es für das Nachtangeln unerlässlich, warme und winddichte Schutzkleidung dabeizuhaben, sonst macht die Sache keinen Spass. Das gilt umso mehr, als am Ufer von Gewässern kühlere Temperaturen vorherrschen als zum Beispiel in einer Stadt. Durch die geeignete Schutzkleidung ist dafür gesorgt, dass weder Wind noch Feuchtigkeit an den Körper gelangen können. Somit spricht nichts dagegen, viele Stunden mit dem Nachtangeln zu verbringen, ohne dass eine Erkältung droht.

Pullover und Regenjacken sind wichtige Utensilien, die beim Nachtangeln dabei sein sollten. Wenn eine solche Jacke in Neonfarben gehalten ist, sind die Angler am Ufer gut zu sehen. Das ist in Notsituationen äußerst hilfreich. Bei den Materialien sollte darauf geachtet werden, dass die Kleidung wirklich warm hält, aber trotzdem einen guten Wärmeaustausch ermöglicht. So wird verhindert, dass die Angler während ihres Sports übermäßig ins Schwitzen kommen. Ebenso elementar sind warme und wasserdichte Stiefel, mit denen der Gang zum Ufer kein Problem darstellt und die vor kalten Füßen schützen.

Köder für nachtaktive Fische

Nachts sind vor allem Raubfische unterwegs. Diese haben es evolutionär gelernt, mit minimalem Licht auszukommen und sich dennoch schnell und zielsicher im Wasser zu bewegen. Sie profitieren von der Dunkelheit, die sie als Tarnung nutzen, um sich ihrer Beute zu nähern. Insbesondere Aale sind nachts im Freiwasser unterwegs, während sie sich tagsüber eher am Grund eines Gewässers aufhalten. Ebenso ist es beim Nachtangeln wahrscheinlicher, Welse und Zander zu fangen, aber auch Barben sind bei Dunkelheit unterwegs.

Bei der Vorbereitung auf das Nachtangeln sollten sich die Angler genau überlegen, welche Fische sie bevorzugt fangen wollen. Abhängig davon müssen die geeigneten Köder ausgewählt werden. Bei Welsen bieten sich beispielsweise duftintensive Wurmbündel als Köder an. Die benötigten Köder sollten in ausreichender Anzahl vorhanden sein, um möglichst lange mit Erfolg angeln und die Atmosphäre in der Nacht genießen zu können.

Hilfsmittel, um die Bisse der Fische besser zu erkennen

Sobald ein Fisch den Köder genommen hat, müssen Angler schnellstmöglich reagieren. Hierfür ist es erforderlich, den Biss des Fisches zu registrieren. Das ist nachts besonders schwierig, da sich die Angler nicht auf ihre Augen allein verlassen können. Vielen nutzen deswegen zahlreiche Hilfsmittel, um sich anzeigen zu lassen, dass ein Fisch gebissen hat.

Beliebt sind elektronische Bissanzeiger. Diese sprechen verschiedene Sinne an und geben sowohl ein optisches als auch ein akustisches Signal von sich. Alternativ kann auch eine sogenannte Aalglocke zum Einsatz kommen. Diese bietet ebenfalls ein akustisches Signal und weist auf Bisse hin.

Mit Lock- und Duftstoffen arbeiten

Nachts orientieren sich Fische ganz anders als tagsüber. Einige haben sich im Laufe der Evolution spezifische Techniken zugelegt, mit denen sie ihrer jeweiligen Beute gezielt und effizient jagen können. Unter anderem haben es sich einige Arten angewöhnt, sich beim nächtlichen Jagen nicht auf ihre Augen und Seitenlinie zu verlassen, sondern mit ihren Nasen auf Beutefang zu gehen.

Für Nachtangler ist es daher eine gute Idee, sich verschiedene Lock- und Duftstoffe zuzulegen, die die von ihnen gewünschten Fische ansprechen. Diese riechen in der Regel nach der jeweiligen Beute, nach denen die Fischer auf der Jagd sind. Wichtig ist es, die passenden Lock- und Duftstoffe zu wählen, da Düfte sie eventuell auch abschrecken könnten. Eine umfassende Beratung ist deswegen dringend angeraten.

Wer also wirklich Freude am Nachtangeln haben möchte, sollte nichts dem Zufall überlassen. Häufig ist es das Equipment, das über Erfolg und Misserfolg beim Nachtangeln entscheidet. Die Auswahl sollte sorgfältig erfolgen, da die einzelnen Hilfsmittel oft über lange Zeit hinweg genutzt werden können. Eine umfassende Beratung z.B. beim Händler vor Ort ist deswegen immer hilfreich, um die individuell besten Utensilien zu finden.

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