1.900 Lachse zurückgekehrt

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Bild: BMU
Der „König der Fische“ hat im Rhein wieder eine Heimat gefunden.

Salmo salar ist auf dem Vormarsch: Am 1. März 2005 stellten Bundes-Umweltministerium und Bundesamt für Naturschutz in Bonn die aktuellen Daten zur Natur 2004 vor.

Demnach hat vor allem der Lachs im Rhein-System von umfangreichen Artenschutz-Programmen in den vergangenen Jahren profitiert. Seit Beginn des Programms zur Wiedereinbürgerung von Wanderfischen im Rhein im Jahr 1987 sind bis Anfang 2003 mehr als 1.900 erwachsene Lachse zur Fortpflanzung zurückgekehrt. Allein am Fischpass in Iffezheim konnten bis Ende 2002 insgesamt 286 erwachsene Lachse und über 1.000 Meerforellen registriert werden.

Die hohe Zahl der Rückkehrer wurde nur durch enorme Besatzmengen möglich. Allein zwischen 1999 und 2002 wurden im gesamten Rhein-System über 5,6 Millionen Jung-Lachse besetzt. Für den Aufbau einer stabilen, sich selbst erhaltenden Lachs-Population müssen diese Maßnahmen auch noch in der Zukunft durchgeführt werden, empfehlen die Fachleute.

Positiver Nebeneffekt: Auch viele andere Wanderfischarten nutzen die im Rahmen des Aktionsprogramms für den Rhein erbauten Fischpässe, denn auch Arten wie Meerforelle, Aal und Meerneunauge profitieren von der Durchgängigkeit der Fließgewässer.

-tk-

Foto: Bild: BMU

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